Im altehrwürdigen Industrie-Club von Düsseldorf sollte ein nur 18 qm großer, neuer Besprechungsraum, dem internationalem Kommunikationsunternehmen Vodafone gewidmet, entstehen. Er hieß über viele Jahrzehnte Mannesmann-Raum, obwohl Vodafone bereits im Jahr 2000 die Kommunikationssparte von der Mannesmann AG übernommen hatte.
Die Mannesmann AG war mit ihrer 1958 fertig gestellten Architekturikone, dem »Mannesmann Hochhaus« am Mannesmann Ufer, von überall aus sichtbar und bekannt. Vodafone übernahm zunächst diesen Standort, bis der Konzern mit seinen 5000 Mitarbeiter 2012 den Vodafone Campus in Düsseldorf-Heerdt bezog, der sich ebenfalls mit seinem 18-geschossigen Hochhaus städtebaulich prominent zeigt.
Unser Ziel war es, diese Historie und die Bedeutung beider Konzerne für Düsseldorf am Standort des Industrieclubs erlebbar zu machen.
Im altehrwürdigen Industrie-Club von Düsseldorf sollte ein nur 18 qm großer, neuer Besprechungsraum, dem internationalem Kommunikationsunternehmen Vodafone gewidmet, entstehen. Er hieß über viele Jahrzehnte Mannesmann-Raum, obwohl Vodafone bereits im Jahr 2000 die Kommunikationssparte von der Mannesmann AG übernommen hatte.
Die Mannesmann AG war mit ihrer 1958 fertig gestellten Architekturikone, dem »Mannesmann Hochhaus« am Mannesmann Ufer, von überall aus sichtbar und bekannt. Vodafone übernahm zunächst diesen Standort, bis der Konzern mit seinen 5000 Mitarbeiter 2012 den Vodafone Campus in Düsseldorf-Heerdt bezog, der sich ebenfalls mit seinem 18-geschossigen Hochhaus städtebaulich prominent zeigt.
Unser Ziel war es, diese Historie und die Bedeutung beider Konzerne für Düsseldorf am Standort des Industrieclubs erlebbar zu machen.
Dafür entwickelten wir die Idee, einen zentralen Besprechungstisch scheinbar in der Stadt Düsseldorf zu platzieren, indem wir jeweils wandfüllend großformatige, hinterleuchtete Architekturaufnahmen der beiden Konzernzentralen anordneten, die durch die Decke, dem Himmel, miteinander verbunden werden. Die räumlichen Grenzen des kleinen Raumes lösen sich auf. Betritt man den Raum, so wird man Bestandteil des städtischen Lebens und spürt die Geschichte der beiden Standorte unmittelbar.
Um diese prägende Atmosphäre nicht zu stören, wurden alle verbleibenden Flächen asphaltgrau angelegt, wodurch sie in den Hintergrund treten. Erst beim zweiten Blick erkennt man, dass der dunkle Bodenbelag ein innovatives Material ist, jenseits üblicher Teppichböden.
Die etwas »andere« Ausführung der bekannten Möbelklassiker von Charles Eames aus den 50zigerJahren, mit schwarzen Gestellen und rotem Leder im Markenfarbton von Vodafone, unterstützt spürbar die Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.



PROJEKTFOTOS:
Peter Kalte Speetproduction
www.speetproduction.com



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